Das Axtwerfen war ursprünglich eine Kriegstaktik bei verschiedenen Völkern. Heute wird es als Sportart betrieben.
Axt und Messer (Weiterentwicklungen des Faustkeils) zählen zu den ältesten Werkzeugen bzw. Waffen des Menschen. Diese waren anfangs zu kostbar und zu wenig stabil, um sie effektiv als Wurfwaffe einzusetzen und dabei möglicherweise zu beschädigen oder zu verlieren. Dies änderte sich mit der Entdeckung des Metalls und schon bald konnte man Waffen herstellen, die einen Wurf nicht nur überstehen würden, sondern sogar erheblichen Schaden anzurichten vermochten, ohne dass man die schützende Distanz zur Beute bzw. zum Gegner verringern musste.
Der heutige Sport des Axtwerfens leitet sich vom Zeitvertreib der skandinavischen und kanadischen Holzfäller ab, die ihre doppelschneidigen Äxte auf aufgehängte Baumscheiben um die Wette warfen. Dieser Sport wird noch heute traditionell in Schweden vom "Yxkastareförbundet" ausgeübt, mit Meisterschaften für Männer und Frauen und einem ausführlichen Regelwerk.
In der Schweiz ist das Axtwerfen noch als Randsportart zu bezeichnen, man trifft aber immer mehr Axtwerfer an.
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